Das Eingangsportal

August 2018: Das Hoftor ist für mich das Eingangsportal zum romantischen Garten. Ein erster Willkommensgruß. Einladend und vielleicht schon eine Spur verheißungsvoll, sollte es sein. Status quo bei Hauskauf, war ein niedriges Metalltor, das gleichermaßen als Tor und Türchen fungierte. Rechts schloss die Hainbuchenhecke an, links die freistehende Mülltonne, sowie zwei einfache quer montierte Holzbretter. Hier mangelte es für mich zum einen völlig an Attraktivität und wieder mal an Privatsphäre, zum anderen hatten wir ja noch das Hunde-Thema, wie schon beim Staketenzaun (siehe Mai 2018).

Durch die Hanglage des Grundstücks, ragt das Kellergeschoss an der Straßenseite heraus (Süden), womit eine etwa 11 Meter hohe Giebelwand sichtbar ist. Das Haus ist zudem ein gutes Stück nach hinten versetzt, wodurch es quasi nochmal erhöht, recht imposant wirkt. Daher sollte das neue Hoftor ebenfalls deutlich größer werden, da es die Vorderseite durchaus vertragen kann und das Gesamtbild stimmiger werden sollte.

Bei Planung und Auswahl bin ich einfach dem Bild in meiner Vorstellung gefolgt, das mich schon immer in romantischen Fantasien hat schwelgen lassen: Ein doppelflügeliges Metalltor, ein separates Gartentürchen, gesäumt von Säulen mit aufgesetzten Steinkugeln. Traumhaft! So etwas hatte ich mir schon immer gewünscht.

Die steile Steigung unserer Einfahrt, machte die Montage etwas schwierig: Die Flügel mussten vorne an den Säulen mit einigem Abstand zum Boden montiert werden, damit im Schwenkbereich nicht all zu viel Erdreich abgetragen werden musste (die Mission ist noch nicht vollendet, da der Belag noch fehlt und hierfür insgesamt noch einiges an Erde bewegt werden muss – dazu kommen wir in 2019). Ein Rolltor, das seitlich hinter der Hainbuchenhecke verschwindet, wäre wegen der Steigung sicherlich einfacher gewesen. Aber einfacher ist nicht immer schöner und hier sollte ein Traum verwirklicht werden. 😉

Derzeit wirkt es noch recht mächtig und nackig – ich hätte es gerne etwas verheißungsvoller und eben romantischer. Aber das wird sich geben, wenn erst Rosen und Clematis am Zaun ranken und der vordere Garten in seinen Gartenzimmern gestaltet ist, die auch ein wenig mehr Sichtschutz bieten sollen.

Zur Montage: Es wurden Fundamente für die Säulen sowie die Mülltonnenbox aus Beton gegossen. Die Säulen wurden aus Formsteinen für Schornsteine gemauert. Nach der Elektrifizierung für Hoftor, Türchen, Leuchten und Briefkasten-/Klingelanlage, wurden diese mit Beton verfüllt. Die Oberkanten und Schlussplatten mussten sehr glatt verputzt werden, da die Bodenplatten der Sandsteinkugeln natürlich waage aufgesetzt und verklebt werden mussten. Mauerarbeiten und Elektrifizierung haben Fachfirmen übernommen. Die Montage der 100-Kilo-Kugeln bescherte uns eine schöne Anekdote im Freundeskreis. 😉

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