Das Dachgeschoss

Ich sagte ja, dass wir viele Treppen zu laufen haben. Aber jetzt sind wir bei unserem Rundgang durch das Haus ganz oben im Dachgeschoss angekommen.

Hier waren eins, zwei Handgriffe nötig… 😀 Die Dachsparren wurden aufgedoppelt um mehr Dämmung zu ermöglichen. Dann wurde alles mit Trockenbau verkleidet und mit Lehm-Edelputz gestaltet. Lediglich der Stirnwand haben wir eine türkis-goldene Tapete verpasst, die später einmal auch im Hauptbad die Wände zieren soll. Der zweite Schornstein wurde abgebrochen um mehr Platz zu schaffen. Das Loch im Boden haben wir mit einer selbst gegossenen Betonplatte verschlossen: mit unseren Hand- & Pfotenabdrücken vom ersten Weihnachtsfest im eigenen Haus, 2018. 🙂

Für den Boden hatten wir ursprünglich einen hochflorigen weißen Teppich im Sinn. Schön flauschig, wenn man barfuß unterwegs ist. Aber wenige Tage bevor im gesamten Haus auf der Zielgeraden die Parkettschleiferei losging, ist uns aufgefallen, dass dieser stark verdreckte, teils beinahe schwarze Bodenbelag doch Holzdielen sind. Kaum zu glauben, aber das hatten wir bis dato tatsächlich übersehen! Also wurde auch hier kurzerhand geschliffen und geölt, Fußleisten dran, fertig. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Natürlich hätten die beiden kleinen Fenster in den Stirnwänden nicht für die Versorgung mit Tageslicht ausgereicht. Also wurde an der Ostseite zusätzlich ein großzügiges Dachflächenfenster eingebaut. Aber nicht irgendeins. Vor Jahren hatte ich mal in einer Umbau-Show dieses eine Dachflächenfenster gesehen, das sich zu einem kleinen französischen Balkon ausklappen lässt und es seitdem nicht vergessen. Velux Cabrio heißt es übrigens. Nun war also meine Stunde gekommen: endlich hatte ich ein Haus das ein neues Dachflächenfenster brauchte! 😀

Eigentlich wird das Fenster bodentief eingebaut um den Effekt des Dachaustritts voll auszunutzen, aber das war aufgrund der darunter liegenden Gaube des Kinder- & Gästebades nicht möglich. Auch insgesamt war der Einbau nicht ohne, da aus statischen Gründen mehrere Wechsel eingebaut und zwei komplette Sparren getauscht werden mussten. Aber auch das hat sich gelohnt. Es ist einfach traumhaft, wenn die Morgensonne hereinscheint und man in diesem lichtdurchfluteten Raum aufwachen darf…

Den Treppenaufgang haben wir mit Trockenbau eingefasst. So haben wir an der Südseite unseren offenen Kleiderbereich geschaffen. Links und rechts des Aufgangs sind teils feststehende, teils mobile Kleiderstangen platziert – ich habe sehr viele Kleider und brauche viele Meter Kleiderstange! Im Kniestock sind rund herum weiße Regale für Stauraum platziert. An der schmalen Seite haben wir diese mit sehr gut rollenden Möbelrollen ausgestattet, sodass sie sich mit einem leichten Zug herausziehen lassen. So ist jeder Zentimeter optimal genutzt.
An der südlichen Stirnwand konnte ich mir zudem meinen kleinen „Damensalon“ mit Schminktisch, Schmuckschränkchen und Platz für einen kleinen Teil meiner Hutsammlung – der Abendgarderobe – einrichten. Ich LIEBE diesen Platz in der versteckten Nische!

Bleibt mir nur noch zu wiederholen:
Angekommen.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Stöbern und Lesen, und freue mich, wenn Ihr ein paar Anregungen mitnehmen könnt.

Alles Liebe
Eure Svea J. Held

Die Kernsanierung

Die Sanierung der einzelnen Etagen stelle ich Euch gerne vor:
Das Haus
Das Kellergeschoss
Das Erdgeschoss
Das Obergeschoss
Das Dachgeschoss

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